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sonnen GmbH
sonnen erhält als erster Speicherhersteller die KNX Zertifizierung

Die sonnenBatterie hat als erstes Heimspeichersystem die technische Zertifizierung für den weltweiten KNX Standard erhalten. Damit können Kunden ihre Photovoltaik-Anlage und sonnenBatterie ab der 8. Generation über die KNX Technik in eine vollständige Smart Home Lösung aus Energie, Heizung und eMobilität integrieren. Das sektorenübergreifende Energiemanagement ermöglicht eine aufeinander abgestimmte Nutzung der erzeugenden, verbrauchenden und speichernden Ressourcen in einem Haushalt und dadurch eine optimierte Systemeffizienz zu erreichen.
Die KNX Technologie ist marktführend im Bereich Smart Home & Smart Energy und deckt die komplette energetische Vernetzung eines Gebäudes ab. KNX ermöglicht dabei unter anderem die Steuerung der Beleuchtung, Rollläden, Sicherheitssystemen, Energiemanagement, eMobilität, Heizung, Lüftung, Klimaanlagen, Alarm- und Überwachungssysteme, Schnittstellen zu Wartung und zur Gebäudeüberwachung, Fernbedienung, Audio- und Videosteuerung sowie zahlreiche weitere Applikationen über nur ein Steuerungssystem. KNX ist der weltweit einzige offene Standard für die Steuerung von Smart Home und Smart Buildings.
sonnen hat dafür mit der KNX Association eine Kooperation gestartet und ist jetzt ein Teil des Hersteller-Netzwerks aus über 500 namhaften Anbietern weltweit, die mit 8.000 zertifizierten KNX Geräten mehr als 80 % der in Europa verkauften Geräte für Heim- und Gebäudeautomation vertreten. sonnen ist in dem KNX Netzwerk der erste Anbieter, mit dem die Home Energy Management System (HEMS) Lösung möglich ist.
„sonnen hat von Anfang an auf ein intelligentes Energiemanagement seiner sonnenBatterie gesetzt, um eine optimale Versorgung mit selbst erzeugter Energie sicherzustellen. Mit der Einbindung der KNX Technologie können wir einen Schritt weiter gehen und für Hausbesitzer eine vollständigen Smart Home Einbindung ermöglichen. Die sonnenBatterie kann mit der KNX Technologie mit einer Vielzahl an technischen Anwendungen im Eigenheim verbunden und angesteuert werden“, sagt Hermann Schweizer, CTO von sonnen. „Wir freuen uns sehr, dass die sonnenBatterie dafür die KNX Zertifizierung erhalten hat und sonnen mit der KNX Association ab sofort weltweit zusammenarbeitet sowie neue Anwendungen im Bereich des Energiemanagements entwickeln wird.“
„KNX vereint alle Vorteile des Smart Living mit den wachsenden Anforderungen an die Sektorkopplung von Wärme, Elektrizität und Mobilität. Geräte und Services werden dank des herstellerübergreifenden KNX IoT Systems optimal in das Gebäude-Energiemanagement integriert", erklärt Franz Kammerl, Präsident der KNX Association.
Der Vorteil für sonnenBatterie-Besitzer mit der KNX Technik ist, dass ein intelligentes Zuhause ganz individuell nach den jeweiligen Bedürfnissen und zugleich den Anforderungen einer erneuerbaren Energieversorgung gestaltet werden kann. Hausbesitzer können über ganz individuelle Einstellungen wie zum Beispiel die Zuschaltung von Verbrauchern ab einer selbst bestimmten Überschussproduktion an Solarstrom, eine noch höhere Effizienz erreichen.
KNX vereinigt die Wärmeerzeugung mit den Anforderungen des Strommarktes, schlägt eine Brücke zur eMobilität und unterstützt zudem die häusliche Pflege. Die Kopplung mit einem Home Energy Management System in einem intelligent vernetzten Haus bringt die Energiewende ins Eigenheim und reduziert im erheblichen Maße den CO2-Ausstoß.
Die neue sonnenBatterie 10 ist ein modular aufgebautes Speichersystem mit einer Leistung von 4,6 kW. Die Speicherkapazität beginnt bei 5,5 kWh und geht bis 27,5 kWh. Für gewerbliche Anwendungen ist die sonnenBatterie auf bis zu 247,5 kWh kaskadierbar. sonnen verwendet ausschließlich Lithium-Eisenphosphat-Batterien, die frei von giftigen Schwermetallen sowie dem Konfliktrohstoff Kobalt sind. Darüber hinaus gelten sie als besonders sicher und langlebig, was wiederum ihren Einsatz im virtuellen Kraftwerk von sonnen ermöglicht.

Kontakt: www.sonnen.de


BIM – durchgängig von Vorplanung bis As-built Modell
Eine aktuelle Dokumentation mit BIM-Content ist ein Qualitätsmerkmal
für das Gebäude und bietet hohen Mehrwert

Interview mit Rolf Schulte, Vertical Market Manager Building Technologies bei Eplan, Monheim

Redaktion BusSysteme:  Was versteht man unter Planungsmethode BIM?
Rolf Schulte  Mittels BIM findet eine integrale, Gewerke übergreifende und Leistungsphasen unabhängige Zusammenarbeit aller beteiligten Unternehmen, Nutzer und Eigentümer statt. Der Vorteil liegt aus meiner Sicht darin, dass Projekte, sei es Neubau, Umbau oder Sanierung, schneller und günstiger realisiert werden. Auch die Qualität der Daten steigt: Planungs- und Ausführungsdaten bieten in nachgelagerten Phasen einen hohen Mehrwert für den komfortablen, Ressourcen schonenden und rentablen Betrieb des Gebäudes.

Redaktion BusSysteme:  Eplan entwickelt Softwarelösungen für den Maschinen-, Anlagen- und Schaltschrankbau. Wie integriert sich hier eine Lösung für die Planung von Gebäuden mit BIM?
Rolf Schulte:
  Tatsache ist, dass die Dokumentationen von Schaltplänen im Eplan-Format an den Betreiber übergeben werden. Einige Betreiber schreiben das Eplan-Format in ihren Liefervorschriften für die elektrotechnische Dokumentation der Gebäude vor. Vor dem Hintergrund, dass bereits eine Vielzahl von Fachplanungsbüros für HLS und Elektrotechnik sowie ausführende Unternehmen und Gebäudebetreiber die Software Eplan nutzen, sind wir in der Baubranche gut positioniert. Auf dieser Basis lassen sich bereits heute Eplan-Lösungen sehr gut in den BIM-Prozess integrieren. Beispielsweise können Unternehmen aus einem BIM-Modell Informationen von Komponenten der technischen Gebäudeausstattung, die relevant für die Gebäudeautomation oder die Energieversorgung des Gebäudes sind, in die Eplan Plattform überführen. Dort werden die Daten in durchgängigen Prozessen verarbeitet, um diese anschließend beispielsweise für die Programmierung der Steuerung, der AVA oder für den Bau der Verteilungen und Schaltschränke zur Verfügung zu stellen.

Lesen Sie das vollständige Interview im Heft oder unserer Online-Ausgabe.


Sicherer Rollout
Smart Meter Gateway CONEXA 3.0 Performance erhält BSI-Zertifizierung


Das CONEXA 3.0 Performance Smart Meter Gateway (SMGW) der Theben AG hat die Common Criteria EAL 4+ Zertifizierung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhalten. Die Zertifizierung belegt die sicherheitstechnische Eignung des SMGWs für den Einbau in intelligente Messsysteme (iMSys).

Durch die BSI-Zertifizierung sowie die bereits im Juni 2020 erhaltene Baumusterprüfbescheinigung nach PTB-A 50.8 erfüllt das CONEXA 3.0 Performance SMGW sämtliche sicherheitsrelevanten sowie mess- und eichrechtlichen Anforderungen und kann zum flächendeckenden Rollout intelligenter Messsysteme nach Messstellenbetriebs-Gesetz (MsbG) genutzt werden. CONEXA ist kompatibel zu Messeinrichtungen für Strom, Gas, Wasser und Wärme sowie interoperabel mit allen relevanten Admin-Systemen. Die Multimandantenfähigkeit für bis zu 20 Zähler reduziert die Zahl der benötigten Gateways und sorgt für effizienten Betrieb sowie hohe Wirtschaftlichkeit.
Das 1921 gegründete, mittelständische Familienunternehmen Theben aus dem schwäbischen Haigerloch hat sich bislang vor allem in den Bereichen Zeit-, Licht- und Klimasteuerung, KNX-Gebäudeautomation und Smart Home einen Namen gemacht. Zu den aktuellen Produkt-Innovationen zählen u. a. das KNX-basierte Smart Home-System LUXORliving sowie KNX Funk-Komponenten mit verschlüsselter Kommunikation nach KNX Data Secure-Standard. Theben ist derzeit der einzige Hersteller von KNX Funk-Komponenten mit einem derart hohen Sicherheitsniveau. Der Fernzugriff per CONEXA 3.0 Performance SMGW ist dank der BSI-Zertifizierung extrem stark geschützt. Die vom BSI geforderten hohen Sicherheitsstandards entsprechen der Sicherheit beim Online-Banking oder bei der Produktion des deutschen Personalausweises und gelten als strengste Sicherheitsrichtlinien in Europa.
Die Besonderheit des CONEXA 3.0 Performance SMGW liegt im aufsteckbaren CLS Mehrwert-Modul. Dieses eröffnet innovative Anwendungsmöglichkeiten, die weit über die herkömmlichen iMSys Grundfunktionen hinausgehen. Theben verfolgt aktuell über 100 Feldversuche und Pilotprojekte, etwa im Bereich E-Ladesäulen-Management, PV-Anlagen-Management, Heizungsmanagement und Energiemanagement. Die Kölner RheinEnergie AG testet etwa die optimierte Steuerung von Nachtspeicher-Heizungen u?ber CONEXA. Dabei werden 100 Kundenanlagen in das Virtuelle Kraftwerk der RheinEnergie eingebunden. Mit dem EnBW-Startup energybase wurde ein Smart Meter Gateway-Produkt mit integriertem Energiemanagement-System entwickelt: energybase.conexa. Die Lösung aus CONEXA SMGW und energybase-Schnittstelle überträgt nicht nur Daten, sondern hilft Prosumern gleichzeitig dabei, den Eigenverbrauch ihrer Kunden auf bis zu 80 Prozent zu steigern. In einem gemeinsamen Projekt der TEAG Thüringer Energie AG und der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Bad Blankenburg GmbH (WBG) wurden unter Federführung der Thüringer Mess- und Zählerwesen Service GmbH (TMZ) zwölf Mietwohnungen in einem energetisch kernsanierten Gebäude mit CONEXA 3.0 Performance Smart Meter Gateways und LUXORliving Smart Home-Systemen ausgestattet. Die Anbindung von LUXORliving über die CLS-Schnittstelle der CONEXA an die Theben-Cloud ermöglicht den Fernzugriff auf das Smart Home System, wodurch sich attraktive Mehrwertdienste für die Mieter realisieren lassen.
Paul Schwenk, Theben-Vorstand und Mitglied der Gründerfamilie, zeigt sich hocherfreut über das Erreichte: „Die BSI-Zertifizierung war der letzte Mosaikstein, um den Rollout mit einer zukunftsfähigen Produktreihe mitgestalten zu können. Für Theben als familiengeführtes Unternehmen ein weiterer Beleg, dass sich unsere traditionelle Innovationskraft und unser hohes Qualitätsbewusstsein auszahlen.“

Kontakt: www.theben.de


Planen, Bauen und Betreiben
Strategische Ausrichtung der Normung und Standardisierung im Bereich BIM

Der DIN-Normenausschuss Bauwesen entwickelt gemeinsam mit buildingSMART Deutschland, VDI und BIM Deutschland eine Normungsroadmap. Damit soll das digitale Planen, Bauen und Betreiben mittels BIM in Deutschland gefördert werden.

Ziel der Roadmap ist es unter Einbeziehung aller relevanten Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Hand und Gesellschaft die zukünftige strategische Ausrichtung der Normung und Standardisierung im Bereich BIM zu entwickeln. Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) werden die Inhalte dieser Normungsroadmap durch Experten des DIN-Normenausschusses Bauwesen (NABau) gemeinsam mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), buildingSMART Deutschland und BIM Deutschland erarbeitet.
Building Information Modeling (BIM) ist einer der vielversprechendsten Ansätze, Bauen effizienter und leistungsfähiger zu machen. Kernidee der BIM-Methode ist die vollständige Digitalisierung der Planungs-, Ausführungs- und Nutzungsphase von Bauwerken, um so effizienter, günstiger und mit weniger Fehlern zu bauen. Um in Deutschland eine breitere Anwendung von BIM zu fördern und die gemeinsame Arbeit verschiedener BIM-Anwender mit unterschiedlichen Software-Lösungen zu ermöglichen, sind klare und offene (herstellerneutrale) Schnittstellen notwendig – definiert über nationale, europäische und internationale Normen und Standards. Daran arbeitet buildingSMART auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene und ist in Deutschland einer der maßgeblichen Treiber für das digitale Planen, Bauen und Betreiben.
Die Erarbeitung der Roadmap-Inhalte wird im Fachbereich 13 „BIM – Building Information Modeling“ des DIN-Normenausschuss Bauwesen (NABau) unter Einbeziehung weiterer DIN-Normenausschüsse erfolgen. Im BIM-Fachbereich sind die interessierten Kreise und relevanten Akteure des Zukunftsthemas vertreten, insbesondere Experten aus dem VDI, buildingSMART Deutschland und BIM Deutschland.
Der NABau-Fachbereich wird im Rahmen der Roadmap den weiteren Normungsbedarf im Bereich BIM identifizieren, die strategische Ausrichtung der Normung auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene definieren und Handlungsempfehlungen für die Zukunft erarbeiten. Aufgabe der Roadmap ist es, Voraussetzungen für die Entwicklung einer breiten Anwendung von BIM für die Praxis aufzuzeigen.
Der BIM-Fachbereich wird die erarbeiteten Inhalte der Roadmap der Fachöffentlichkeit zur Kommentierung vorlegen und in einem öffentlichen Workshop diskutieren. Nach Prüfung und Einarbeitung der Kommentare erfolgt anschließend die Veröffentlichung der Normungsroadmap BIM.

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